Bag-in-Box-Verpackung in Umweltstudie weit vorn

Bag-in-Box-Verpackung in Umweltstudie weit vorn

Erstmals wurden die Umwelteigenschaften verschiedener Weinverpackungen in einer seriösen und unabhängigen Studie untersucht. Die norwegischen bzw. schwedischen Staatsunternehmen, Vinmonopolet und Systembolaget, die jeweils in ihren Ländern das Alleinvertriebsrecht von alkoholischen Getränken innehaben, sind dieser Frage nachgegangen. Beide Unternehmen arbeiten nicht gewinnorientiert.

Neben Weinflaschen aus Glas (Einweg) und Bag-in-Box wurden auch PET-Flaschen, Getränkekartons (Tetra-Paks) und Standbodenbeutel (Stand up pouch, ähnlich Capri-Sonne) untersucht.

Das Ergebnis: Größere Verpackungseinheiten haben geringere Umweltauswirkungen, da der Materialverbrauch relativ zur Menge des Inhalts kleiner ist. Bei den Verpackungsgrößen über 1,5 Liter Volumen besitzen Bag-in-Box-Verpackungen neben Standbodenbeuteln die günstigsten Umwelteigenschaften. Da können die Standardglasflaschen im Weinbereich nicht mithalten.

So betragen die CO₂-Emissionen (verursachen Klimaerwärmung) bei Bag-in-Box weniger als ein Viertel im Vergleich zur 0,75l-Einwegglasflasche, die Schwefeldioxid-Emissionen (verursachen sauren Regen) sogar nur gut ein Zwölftel. Der Wasserverbrauch liegt bei unseren 2,25l-Weinboxen rund 75% niedriger, der Primärenergieverbrauch liegt nur bei einem Drittel im Vergleich zur üblichen Weinflasche aus Glas.

Oder genauer: Die CO₂-Emission (verursacht Klimaerwärmung) ist bei 0,75l-Einwegglasflaschen über 4 Mal höher als bei der Verwendung einer 2,25l-Bag-in-Box-Verpackung, Schwefeldioxid-Emission (verursacht sauren Regen) sogar fast 12 Mal so hoch. Der Wasserverbrauch ist bei Weinflaschen fast 4 Mal so groß, der Primärenergieverbrauch etwa 3 Mal so hoch im Vergleich zum Weinschlauch.

Auch wenn die Studie die Situation in Norwegen bzw. Schweden untersucht, kann die Grundaussage, dass mit der Verwendung von Bag-in-Box-Verpackungen deutlich geringere Umweltbelastungen einhergehen als beim Einsatz von Einwegglasflaschen wohl auch auf Deutschland übertragen werden, da sich die Rahmenbedingungen in den Ländern nicht so sehr voneinander unterscheiden. Die SPÜRNASEN fühlen sich in ihrer Überzeugung für die Verpackungsform der Weinboxen auf jeden Fall bestärkt: Bag-in-Box bietet nicht nur eine Reihe von handfesten funktionalen Vorteilen, sondern ist darüber hinaus auch noch umweltfreundlich. Wer sich noch detaillierter dazu informieren will, kann hier dem Link zur Studie folgen.

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