Der soziale Einfluss von Wein

Der soziale Einfluss von Wein

Wein als „soziales Gleitmittel“ Die After Work Party am Donnerstag, der runde Geburtstag der besten Freundin, die Weihnachtsfeier mit den Kollegen oder auch der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt: oft macht ein Gläschen (Glüh-)Wein diese Abende (noch) schöner und geselliger. Man ist entspannt, fröhlich und lacht. Wäre es ohne den Wein genauso schön? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Denn eine Studie fand heraus, dass Alkohol tatsächlich wie ein „soziales Gleitmittel“ wirkt. Durch den moderaten Weinkonsum werden Gefühle verstärkt und eine soziale Bindung gefördert. Auch das Selbstwertgefühl und das allgemeine Wohlbefinden steigen. Zugleich werden Stress, Anspannung und Unsicherheiten abgebaut. Kurzum, man wird schneller geselliger. Das liegt daran, dass Wein die Konzentration von Serotonin (auch bekannt als Glückshormon) im Körper erhöht, das u.a. für Stimmung, Impulsivität und Antrieb zuständig ist.   Einfluss von Wein auf die Zwischenmenschlichkeit Doch bei einem netten Plausch bleibt es oft nicht. Gerade auf Weihnachtsfeiern geht es oftmals nach dem Alkoholkonsum richtig zur Sache. Auch daran ist der Wein nicht unschuldig. Bereits William Shakespeare wusste, dass Wein anregend wirkt, denn der Weinkonsum beeinflusst das gesamte Hormonsystem und somit auch die Sexualorgane. Bei moderatem Genuss wird die Libido angeregt. Bei Frauen führt der Konsum von Rotwein bereits unmittelbar nach dem ersten Glas zu einer Erhöhung des Östrogenspiegels, was wiederum die Lust auf Sex steigert. Auch das wurde in einer (italienischen) Studie belegt. Das erklärt auch, warum Glühwein (fast) immer aus Rotwein besteht ;) Womit wir wieder bei der Weihnachtsfeier...
Alkohol oder Zucker? Wer macht das Rennen um die Kalorien?

Alkohol oder Zucker? Wer macht das Rennen um die Kalorien?

Weihnachtszeit! Kalorienzeit! Die Weihnachtszeit nähert sich in großen Schritten und mit ihr – wie jedes Jahr aufs Neue – viele kulinarische Verführungen, die man gemeinsam mit Familie und Freunden oder aber ganz für sich alleine im heimeligen Wohnzimmer genießt. Angefangen mit Plätzchen, Lebkuchen oder Weihnachtsstollen über die geschmorte Gans mit Rotkraut oder die frisch zubereitete Leberpastete vom Lieblingsmetzger. Wenn zu all diesen Leckereien noch das passende Gläschen Wein serviert wird, sagt man ungern Nein. Was vielen jedoch an diesem Punkt nicht bewusst ist – das Kalorienzählen beginnt nicht erst beim Schweinebraten und hört bei den Semmelknödeln auf. Auch die „flüssige Nahrung“ landet Wohl oder Übel auf unseren goldenen Hüften. Doch seid ganz beruhigt, wenn man bei einem Gläschen bleibt, kann der Sorgenbrecher weiterhin bedenkenlos ein fester Bestandteil auf eurem „Speiseplan“ sein. Damit ihr euch auch ganz sicher sein könnt, verraten wir euch gerne, welche Weine besonders viele Kalorien enthalten und welche ihr besser von eurer Genießerliste streichen solltet, … und wie die Kalorien in den Wein kommen. Eines vorweg: Wein im Generellen enthält kein Fett. Auch die von allen gefürchteten Kohlenhydrate sind nur in sehr geringem Maße enthalten. Doch wir wollen das Geheimnis endlich lüften – aus gesundheitlicher Sicht ist es vor allem der Alkohol im Wein, der unserem Körperumfang auf Dauer gefährlich werden kann. Dazu kommt noch der letzte Hauptenergielieferant, das Eiweiß, welches in jedem Wein enthalten ist. Obwohl der Eiweißgehalt in Weinen relativ überschaubar ist, gibt es ein paar wenige Kriterien in Bezug auf Kalorien und Eiweiß zu berücksichtigen: Der Jahrgang ist ein Kriterium, welcher den Eiweißgehalt beeinflusst. So ist davon auszugehen, dass in trockenen heißen Jahren...
Kopfschmerzen durch Alkohol? Nicht mit mir!

Kopfschmerzen durch Alkohol? Nicht mit mir!

Ein Wiedersehen mit alten Freunden, die Geburtstagsparty eines Bekannten um die Ecke, nie enden wollende Familienfeste, die Weihnachtsfeier mit den Kollegen oder einfach nur ein Abend mit der besten Freundin oder dem besten Freund zu Hause am Küchentisch – Gelegenheiten zum Anstoßen mit einem Gläschen Wein oder zwei oder manchmal auch drei gibt es genügend. So schön diese feuchtfröhlichen und teilweise auch unvergesslichen Abende auch sein mögen, die Kopfschmerzen am Morgen lassen uns schnell erahnen, dass man auf das letzte Glas Wein am Abend mit Schwager Theo wohl besser hätte verzichten sollen. Kopfschmerzen durch biogene Amine Auch wenn es sich in diesen Momenten anfühlt, als wäre Alkohol allein der Übeltäter und vor allem die Ursache der Kopfschmerzen oder gar Migräne, täuscht ihr euch. Seit wenigen Jahren weiß man, dass jeder Wein biogene Amine enthält, welche wiederum verantwortlich für so manche körperlichen Beschwerden sein können. Was genau hinter diesem Begriff steckt und welche Auswirkungen biogene Amine im Zusammenspiel mit Alkohol haben, das erläutern wir euch im Folgenden. Biogene Amine sind Eiweißabbauprodukte und in vielen Nahrungsmitteln wie beispielsweise in Wein, Bier oder gereiftem Käse enthalten. In Fischprodukten und Salami kommen diese in besonders hoher Dosierung vor. Ein sehr wichtiger Vertreter der biogenen Amine ist das Histamin. So kann man auch von einer Histaminintoleranz sprechen, wenn man beim Verzehr von eben diesen Lebensmitteln oder auch Wein, entsprechende körperliche Reaktionen zeigt. Vielleicht habt ihr bereits den einen oder anderen Freund, der sich damit plagt oder seid sogar selbst betroffen, denn: Eine deutliche Zunahme dieser Art von Intoleranz ist seit Jahren erkennbar. Histaminintoleranz Folgen einer Histaminintoleranz sind erhöhte Histaminwerte und eine erniedrigte Diaminoxidase, ein köpereigenes...
Ist histaminfreier Wein möglich?

Ist histaminfreier Wein möglich?

Histaminintoleranz! Eine weitere Trendkrankheit oder steckt mehr dahinter? Hautausschlag, Kopfschmerzen, Erbrechen, Magenkrämpfe, geschwollene Augen – nur wenige der Symptome, die durch Histamin auftreten können. Aber keine Angst. Für die meisten unter euch sollte der Histamingehalt, speziell im Wein, kein Problem darstellen. Nur ca. 4% der Bevölkerung in Deutschland leiden unter einer sogenannten Histaminintoleranz. Viele kennen doch bestimmt das Gefühl von Kopfschmerzen nach einem feucht-fröhlichen Abend unter Freunden mit der ein oder anderen Flasche Wein. Wer sich jetzt fragt, ob die Kopfschmerzen durch das Histamin entstanden sind oder nicht, erhält hier vielleicht eine Antwort. Histaminfreier Wein? Gibt es das überhaupt? Was ist Histamin? Histamin ist im Grunde genommen ein körpereigener Botenstoff, der wichtige Funktionen in unserem Körper übernimmt. Die wichtigste Aufgabe stellt dabei die Regulation der Stoffwechselfunktionen dar. Probleme entstehen nur dann, wenn sich die Histaminkonzentration im Körper verändert, obwohl kein akuter Anlass dazu besteht. Histaminfreier Wein! Doch zurück zum eigentlichen Thema: Histaminfreier Wein. Histamin, speziell bei alkoholhaltigen Getränken, entsteht überwiegend durch Gärung und Lagerung. Daher sind die schweren Rotweine echte Histaminbomben. Des Weiteren spielt der Säuregehalt eine wichtige Rolle. Umso höher der Säuregehalt, desto niedriger ist der Histamingehalt im Wein. Um den Histamingehalt im Wein auf einem niedrigen Niveau zu halten, ist es notwendig, schon bei der Lese darauf zu achten, so gesundes Lesegut wie möglich zu verarbeiten. Die Verarbeitung sollte rasch und schonend erfolgen. Bei der alkoholischen Gärung und dem biologischen Säureabbau muss die Entstehung von Histamin weitgehend unterbunden werden. Von einer Maischegärung sollte komplett abgeraten werden. Allgemein spricht man von einer Verträglichkeitsgrenze von 10 mg pro Tag. Histaminintolerante Menschen sollten möglichst auf histaminhaltige Lebensmittel verzichten. Als histaminfreier Wein galt bislang ein...
Bio und veganer Wein bei den Spürnasen

Bio und veganer Wein bei den Spürnasen

Ab dem Weinjahrgang 2014 haben die Spürnasen ausschließlich Weine im Sortiment, die bio- oder vegan-zertifiziert sind. Doch was bedeutet eigentlich veganer Wein und wieso gibt es dafür eine spezielle Zertifizierung? Veganer Wein Generell ist Wein natürlich ein rein pflanzliches Produkt, da es aus vergorenem Traubensaft besteht. Bei diesem natürlichen Gärungsprozess entstehen jedoch Trübstoffe, wie beispielsweise Heferückstände. Um diese zu entfernen werden Weine geklärt. In den meisten Fällen wird hierfür Gelatine, Fischblase oder Eiklar genutzt, so dass der Wein, der damit in Berührung kam, nicht mehr als vegan bezeichnet werden darf. Es gibt jedoch auch verschiedene mineralische Stoffe, die für die Klärung genutzt werden können. Dazu zählen beispielsweise Aktivkohle oder Bentonit. Die Nutzung dieser mineralischen Filter hat keine negativen Auswirkungen auf den Geschmack oder die Haltbarkeit, so dass sie den tierischen Produkten in nichts nachstehen.  Die Winzer, mit denen wir zusammenarbeiten, verwenden zur Klärung mineralische Filter, so dass wir eine Deklaration als veganer Wein vornehmen dürfen. Dies geschieht durch den Vegetarierbund Deutschland e.V. und erleichtert dem Verbraucher die deutliche Erkennung beim Einkauf. Ohne das Vegan-Siegel ist es äußerst schwierig für den Kunden herauszufinden, ob ein Wein tatsächlich vegan ist oder nicht. Bio-Wein Fast alle Spürnasen Weine des 2014er Jahrgangs stammen außerdem aus ökologischem Anbau und sind somit auch bio-zertifiziert. Die Winzer, mit denen wir zusammenarbeiten, sind entweder Mitglied bei Ecovin, dem Bundesverband Ökologischer Weinbau oder bei Bioland, dem Verband für ökologischen Landbau. Alle Bio-Winzer arbeiten nach genauen Richtlinien, die sogar noch strenger sind als die geltende EG-Verordnung. Das Ergebnis sind qualitativ hochwertige Bio-Weine aus deutschen Weinanbaugebieten. Die Bio-Kontrollen bei beiden Verbänden sind äußerst streng geregelt, so dass die Verbraucher sich guten...

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