Alkohol oder Zucker? Wer macht das Rennen um die Kalorien?

Alkohol oder Zucker? Wer macht das Rennen um die Kalorien?

Weihnachtszeit! Kalorienzeit!

Die Weihnachtszeit nähert sich in großen Schritten und mit ihr – wie jedes Jahr aufs Neue – viele kulinarische Verführungen, die man gemeinsam mit Familie und Freunden oder aber ganz für sich alleine im heimeligen Wohnzimmer genießt. Angefangen mit Plätzchen, Lebkuchen oder Weihnachtsstollen über die geschmorte Gans mit Rotkraut oder die frisch zubereitete Leberpastete vom Lieblingsmetzger. Wenn zu all diesen Leckereien noch das passende Gläschen Wein serviert wird, sagt man ungern Nein. Was vielen jedoch an diesem Punkt nicht bewusst ist – das Kalorienzählen beginnt nicht erst beim Schweinebraten und hört bei den Semmelknödeln auf. Auch die „flüssige Nahrung“ landet Wohl oder Übel auf unseren goldenen Hüften.

Doch seid ganz beruhigt, wenn man bei einem Gläschen bleibt, kann der Sorgenbrecher weiterhin bedenkenlos ein fester Bestandteil auf eurem „Speiseplan“ sein. Damit ihr euch auch ganz sicher sein könnt, verraten wir euch gerne, welche Weine besonders viele Kalorien enthalten und welche ihr besser von eurer Genießerliste streichen solltet, … und wie die Kalorien in den Wein kommen.

Eines vorweg: Wein im Generellen enthält kein Fett. Auch die von allen gefürchteten Kohlenhydrate sind nur in sehr geringem Maße enthalten. Doch wir wollen das Geheimnis endlich lüften – aus gesundheitlicher Sicht ist es vor allem der Alkohol im Wein, der unserem Körperumfang auf Dauer gefährlich werden kann. Dazu kommt noch der letzte Hauptenergielieferant, das Eiweiß, welches in jedem Wein enthalten ist. Obwohl der Eiweißgehalt in Weinen relativ überschaubar ist, gibt es ein paar wenige Kriterien in Bezug auf Kalorien und Eiweiß zu berücksichtigen: Der Jahrgang ist ein Kriterium, welcher den Eiweißgehalt beeinflusst. So ist davon auszugehen, dass in trockenen heißen Jahren mehr Eiweiß gebildet wird. Die Edelfäule wirkt sich im Zusammenhang mit den Dickmachern/Kalorien dagegen positiv aus und lässt den Eiweißgehalt sinken. Durch bestimmte Produktionsverfahren können zudem die Eiweiße ausgeflockt werden.

Alkohol – der Übeltäter der Kalorien!

Der Alkohol im Wein ist jedoch der eigentliche Übeltäter. Wie viel Alkohol ein Wein enthält, hängt in erster Linie vom Zuckergehalt der Trauben bei der Ernte beziehungsweise beim Keltern ab. Der verwendete Hefetyp und die Art der Gärführung tun ihr Übriges. Doch genug der Details – schließlich ist nicht geklärt, was mehr wiegt – der Energiegehalt des Alkohols oder die Tatsache, dass Alkohol die Lust aufs Essen verstärkt. Unsere Weiß- und Roséweine sind keine Alkoholbomben und daher eine kalorienarme Alternative zu schweren alkoholreichen Weinen.

Und eine gute Nachricht für alle Weinliebhaber zum Schluss: Wer sich mehr dem Rebensaft hingezogen fühlt, sollte besser dabei bleiben, denn Bier enthält weitaus mehr Kalorien, die bei täglichem Konsum sichtbar zu Buche schlagen können und mühevoll wieder abgestrampelt werden müssen.

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